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Häufig gestellte Fragen

Es gibt mehrere Möglichkeiten: Der TMS (Test für Medizinische Studiengänge) kann deinen Abiturschnitt deutlich aufwerten – ein gutes Ergebnis bringt bis zu 0,8 Notenpunkte. Eine abgeschlossene Berufsausbildung im medizinischen Bereich (z.B. Krankenpfleger/in, Rettungssanitäter/in, MTA) bringt Bonuspunkte im Auswahlverfahren. Auch Wartesemester erhöhen deine Chancen, wobei die Wartezeit aktuell bei etwa 14-15 Semestern liegt. Zusätzlich kannst du dich über das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) bewerben, wo oft weitere Kriterien wie Motivationsschreiben oder Auswahlgespräche zählen.

Ja, besonders wenn dein NC für Deutschland nicht ausreicht. Beliebte Länder sind Österreich (deutschsprachig, Aufnahmetest statt NC), Ungarn, Rumänien, Bulgarien (englisch- oder deutschsprachige Studiengänge) und die Slowakei. Die Studiengebühren liegen zwischen 5.000 und 20.000€ pro Jahr. Wichtig: Der Abschluss ist EU-weit anerkannt, du kannst also später in Deutschland als Arzt arbeiten. Beachte aber die Approbationsordnung und stelle sicher, dass dein Abschluss anerkannt wird. Viele Studenten kehren nach dem Studium erfolgreich nach Deutschland zurück.

Die Durchfallquote im Physikum (1. Staatsexamen) liegt bei etwa 10-15%, im 2. und 3. Staatsexamen bei 5-10%. Die meisten Studenten scheitern nicht am Stoff selbst, sondern an ineffektiven Lernmethoden und mangelnder Struktur. Wer frühzeitig mit der Vorbereitung beginnt, strukturiert lernt und die richtigen Techniken anwendet, hat sehr gute Chancen, alle Prüfungen zu bestehen. Viele Universitäten bieten auch Repetitorien und Tutorien zur Unterstützung an.

Im vorklinischen Studium (1.-4. Semester) solltest du mit 4-6 Stunden Lernzeit pro Tag rechnen, in der Klinik (5.-10. Semester) oft mehr, besonders vor Prüfungen. Vor dem Physikum lernen viele Studenten 8-10 Stunden täglich über mehrere Monate. Entscheidend ist aber nicht nur die Quantität, sondern die Qualität deiner Lernzeit: Mit effektiven Methoden wie Active Recall, Spaced Repetition und strukturiertem Wiederholen kannst du in kürzerer Zeit mehr erreichen als mit stundenlangem passiven Lesen.

Die Wissenschaft zeigt: Active Recall (aktives Abrufen statt passives Lesen), Spaced Repetition (verteiltes Wiederholen über längere Zeiträume) und die Feynman-Technik (Erklären in eigenen Worten) sind am effektivsten. Tools wie Anki (digitale Karteikarten mit Spaced Repetition) oder RemNote sind bei Medizinstudenten sehr beliebt. Auch Mindmaps für komplexe Zusammenhänge und Mnemonics (Eselsbrücken) für Fakten helfen enorm. Vermeide reines Markieren und Zusammenfassen – das bringt wenig für den langfristigen Lernerfolg.

Ja! Über das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) hast du auch mit einem schlechteren NC Chancen, wenn du in anderen Bereichen punktest: TMS-Ergebnis, abgeschlossene Ausbildung, Berufserfahrung, Motivationsschreiben oder Auswahlgespräche. Auch Wartesemester sind eine Option, wobei die Wartezeit aktuell sehr lang ist. Alternativ kannst du im Ausland studieren (z.B. Österreich, Ungarn, Rumänien), wo oft Aufnahmetests statt NC gelten. Viele erfolgreiche Ärzte hatten kein 1,0 Abitur!

Die Vorklinik (1.-4. Semester) vermittelt die naturwissenschaftlichen Grundlagen: Anatomie, Biochemie, Physiologie, Histologie, Physik, Chemie. Der Fokus liegt auf Theorie und Grundlagenwissen. Die Klinik (5.-10. Semester) ist praxisorientierter: Du lernst Krankheitsbilder, Diagnostik, Therapie und hast Patientenkontakt in Famulaturen und im Praktischen Jahr (PJ). Die Vorklinik endet mit dem Physikum, das als härteste Prüfung gilt. In der Klinik wird es praxisnäher und oft als spannender empfunden.

Das Physikum ist eine mündlich-praktische und schriftliche Prüfung, die den gesamten vorklinischen Stoff abfragt. Beginne mindestens 6 Monate vorher mit der Vorbereitung. Nutze Altfragen (z.B. via IMPP oder Amboss), um dich mit dem Prüfungsformat vertraut zu machen. Erstelle einen Lernplan mit festen Wiederholungszyklen und arbeite mit Lerngruppen, um mündliche Prüfungssituationen zu simulieren. Viele Studenten nutzen kommerzielle Repetitorien (z.B. Medilearn, Amboss) zur Unterstützung. Wichtig: Regelmäßige Pausen und Selbstfürsorge, um Burnout zu vermeiden.

Der TMS (Test für Medizinische Studiengänge) ist ein standardisierter Studierfähigkeitstest, der deine kognitiven Fähigkeiten testet (z.B. Merkfähigkeit, Konzentration, logisches Denken). Ein gutes Ergebnis kann deinen Abiturschnitt im Auswahlverfahren um bis zu 0,8 Notenpunkte verbessern. Der Test findet einmal jährlich statt und kann nur einmal absolviert werden. Die Vorbereitung lohnt sich: Mit gezieltem Training (z.B. Übungsbücher, Online-Kurse) kannst du dein Ergebnis deutlich steigern. Viele Universitäten gewichten den TMS stark im AdH.

Die Studiengebühren im Ausland (5.000-20.000€/Jahr) sind eine Herausforderung. Möglichkeiten: BAföG (auch für EU-Ausland möglich, oft höhere Sätze als in Deutschland), Bildungskredite (z.B. KfW-Studienkredit), Stipendien (z.B. DAAD, Begabtenförderungswerke) oder Nebenjobs (in Grenzen möglich). Manche Universitäten bieten auch Ratenzahlungen an. Plane langfristig und kalkuliere auch Lebenshaltungskosten ein. Viele Studenten arbeiten nach dem Studium die Kosten durch das Arztgehalt schnell wieder ab.

Ja, wenn dein Abschluss EU-weit anerkannt ist. Nach dem Studium musst du die Approbation (Zulassung als Arzt) beantragen. Bei EU-Abschlüssen ist das meist unproblematisch, bei Nicht-EU-Ländern kann es komplizierter sein (Gleichwertigkeitsprüfung, ggf. Kenntnisprüfung). Informiere dich vorab bei der zuständigen Landesprüfungsamt oder der Approbationsbehörde. Viele Absolventen aus Ungarn, Rumänien oder Österreich arbeiten erfolgreich in Deutschland.

Für die Facharztausbildung sind Noten weniger wichtig als praktische Erfahrung und Motivation. Für Forschung oder Universitätskarriere spielen gute Noten (v.a. im Staatsexamen) eine größere Rolle. In der klinischen Praxis zählen vor allem Soft Skills, Empathie und Teamfähigkeit. Trotzdem: Gute Noten öffnen Türen für begehrte Facharztrichtungen (z.B. Dermatologie, Radiologie) und erleichtern den Berufseinstieg. Fokussiere dich auf Verständnis statt Auswendiglernen – das zahlt sich langfristig aus.

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